

Mit 21 Jahren bricht Valentin Macke auf. Ohne Rückfahrkarte, ohne Plan. Über zwei Jahre lang reist er per Anhalter Richtung Osten – durch Osteuropa, den Kaukasus, den Mittleren Osten bis nach Indien und Myanmar. Dann mit einem Klapprad aus Pakistan zurück durch Afghanistan, Kasachstan und Russland. Das Abenteuer führt von Dschungel und Wüsten bis ins Hochgebirge über 6.000 Meter.
Wie viele Autos ihn mitgenommen haben oder wie viele Kilometer er zurücklegte, hat Valentin nicht mitgezählt. Er zeigt die bereisten Länder nicht durch touristische Highlights, sondern durch die Begegnungen mit Menschen: An einem Tag sitzt er bei einem serbischen Ex-Gangster, der ihm stolz seine sieben Häuser zeigt. Am nächsten wandert er mit Nomaden durchs iranische Hochland und lernt schmerzhafte Lektionen über Freiheit. Er schläft in Schneehöhlen, auf Lastwagen, in Tempeln und auf einer Hochhaus-Baustelle in Dubai. Er trampt auf Traktoren, Pistenraupen und Eseln. Dann wieder steht er an einem Checkpoint, reicht einem Taliban-Kämpfer die Hand und trinkt Tee mit ihm. Diese Begegnungen lassen sich nicht planen – sie passieren, weil er sich drauf einlässt.
Doch sein Vertrauen kippt manchmal auch in Naivität: Im Dschungel von Myanmar verirrt er sich tagelang, ohne Einreiseerlaubnis, zwischen kämpfenden Stämmen. In Belutschistan findet er sich nachts umzingelt von bewaffneten Männern. Mitten in der afghanischen Wüste bricht sein altes pakistanisches Fahrrad zusammen. Jedes Mal, wenn er an seine Grenzen kommt, retten ihn Fremde, die zu Freunden werden.
Visuell packend, emotional offen und selbstironisch nimmt Valentin das Publikum hautnah mit. Er erzählt von Einsamkeit und Freundschaften fürs Leben, von absurden Situationen und ehrlichen Momenten der Überforderung. Er setzt sich offen mit seinen Privilegien auseinander: dem perfekten Reisepass, dem weißen Mann-Sein, der Familie, die ihn gehen lässt und wieder auffängt. Und er erzählt davon, wie er nach dem Händedruck mit dem Dalai Lama und Wochen im Schweigeretreat die winterliche Rückkehr auf einem klapprigen Fahrrad antrat – und seine Familie an Weihnachten vor der Haustür überraschte.
Eine Geschichte über das, was passiert, wenn man Vorstellungen loslässt und der Welt mit radikaler Offenheit begegnet. Tief emotional, bildgewaltig, keine Sekunde langweilig. 2025 gewann er damit den 1. Platz bei den Discovery Days.
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